
Atombombe
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Am 17. Dezember 1938 gelangen Otto Hahn und seinem Assistenten Fritz Strassmann im Kaiser Wilhelm Institut für Chemie in Berlin Dahlem das „Zerplatzen“ des Urankerns in mittelschwere Atomkerne. Die Entdeckung der Kernspaltung begann mit der „Radium-Barium-Mesothorium-Fraktionierung“ und wurde drei Wochen später in der Zeitschrift „Die Naturwissenschaften“ veröffentlicht. Acht Wochen später sprachen Hahn und Strassmann offiziell von der „...
Vor 40 Jahren ereignete sich die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl – ein Überblick von Michael Müller
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Vierzig Jahre ist es her, da kam es im Vorzeigeobjekt sowjetischer Technik zu einer schweren Hitze-Gas-Explosion. Am 26. April 1986 implodierte der Reaktor 4 im Leninkraftwerk von Tschernobyl, erhob sich und zerstörte das Dach und den linken Gebäudeteil des Komplexes. Eine dunkle Wolke von Radioaktivität stieg auf und zog über Europa. Der erste zivile Super-GAU, der Größte (nicht) Angenommene Unfall war eingetreten. Die Folgen für die...
Ein friedenspolitischer Standpunkt von Joachim Nibbe, Mitglied des Bundesvorstandes der NaturFreunde Deutschlands
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Der Politikwissenschaftler Christian Hacke hat am 29. Juli in der Welt am Sonntag die atomare Bewaffnung Deutschlands gefordert. Allen Ernstes verstieg er sich dabei zu der Aussage, dass „eine neue demokratische Nuklearmacht Deutschland die Sicherheit des Westens stärken“ würde. Diese Sicht der Dinge weisen die NaturFreunde Deutschlands mit aller Entschiedenheit zurück. Der Ruf nach einer „deutschen Atombombe“ ist nichts anderes als eine...
